Nachdem Anja auf der gestrigen, kleinen Geburtstagsfeier etwas zu viel Vino tinto genossen hatte, haben wir etwas länger geschlafen. Aber zum richtig ausruhen gab es keine Zeit. Heute wollten wir genau in die andere Richtung nach La Laguna.
Erst einmal mussten wir einen ganzen Teil die gleiche Straße wie gestern auch schon. An einer großen Kreuzung geht es dann entweder Richtung Teide oder Richtung La Laguna. Ein kleines Teilstück sind wir ja schon gestern gefahren als ich unbedingt noch zu dem Observatorium wollte. Wie schon beschrieben änderte sich die Landschaft schlagartig. Es sah zwar immer noch aus wie auf dem Mond, aber jetzt mit grünen und weißen Kugelbüschen. Stark, so etwas hatten wir noch nicht gesehen. Das Observatorium war natürlich leider nicht zugänglich. Konnte ich mir zwar denken hätte ich mir aber gewünscht.
Bei Kilometerstein 32 gab’s dann ziemlich unvermittelt ein Highlight dieser Tour. Die Straße führte durch eine Felsformation die aussah als hätte jemand mit einem Dosenöffner den Fels aufgerissen. Natürlich gab es wieder einen der üblichen Photopoints doch der lag oben auf dem Fels. Das wollte ich nicht. Ich wollte nah ran ans Motiv und so bin ich da runter gekraxelt. In der Form hatte ich so etwas noch nicht gesehen. Einfach irre. Ich war so beeindruckt das ich gar nicht merkte wie viele Photos ich machte. Schlussendlich waren es über 100.
Noch waren wir aber nicht an unserem Ziel La Laguna angelangt. Also weiter ging die Fahrt und alsbald sahen wir uns von dichten Pinien- und Kiefernwälder umringt. So abwechslungsreich hätte ich Teneriffa gar nicht vermutet. Anja wollte unbedingt in irgendeinem Waldrestaurante das im Marco Polo stand Mittagspause machen. Nun ja, Mittag war schon lange durch, aber auf die Suche machten wir uns trotzdem. Leider erfolglos. Das Einzige was wir fanden war ein riesiger Picknickplatz der den gleichen Namen trug wie das Restaurante.
Wir fuhren dann weiter nach La Laguna und wollten dann dort Rast machen. Doch leichter gesagt als getan. Der Ort ist doch recht groß (hat sogar einen eigenen Flughafen) und Trulla führte uns ausnahmsweise auch mal zielsicher in die Altstadt. Doch einen Parkplatz hatte auch sie nicht für uns. So kreiste ich eine geschlagene ¾ Stunde ums Karree ohne fündig zu werden. Anja nölte nur etwas von Pipi und da hatte ich die Schnauze voll. Ich nahm den direkten Weg aus der Stadt, auf die Autobahn und zurück nach Puerto de la Cruz.
Als wir im Hotel ankamen war es auch schon wieder 18 Uhr. Wir duschten nur und fuhren dann in die Altstadt zum Essen. Das Bargeld wurde langsam knapp und so schlenderte ich zum ersten Geldautomaten. Doch der mochte meine EC-Karte nicht. „Man gut das es so viele davon gibt.“, dachte ich mir und ging zum Nächsten. Doch Pustekuchen. Der wollte sie auch nicht. Da stand nur irgendetwas von „Chip nicht lesbar“ im Display. „Nee, ne! Ich denke das betrifft nur Sparkassenkunden?“ Ich habe allerdings eine Karte von der Volksbank. Zum Glück hatte ich noch die MasterCard dabei. Mit der funzte es dann und ich kam an das ersehnte Bare heran.
Auf den Schock hatte ich mir einen Vino tinto verdient und den Abend stürzte ich ein wenig ab.
Zum Photographieren hat es aber immer noch gereicht.
das viertletzte bild mit dem wasser ist einfach nur wahnsinnig genial!
Also mein Favorit bei den Fotos ist gaaanz klar das letzte (24). Klar, sauber und eine Nachtaufnahme – die lieb ich – weil die relativ schwer zu machen sind (ausser mit CS$)
schön, Du in dem Umfeld mit dem suggestiven
t-shirt. Foto 20. Dramatische urbane Gegend.
Schöne Motive. Bis auf Blick aus dem Hotelfenster
auf den Strand. Konntest Du die Buden nicht wegräumen? Sie stören das sensitivere Gefühl.
Wenn sie chaotischer währen – mit einem Vorschlaghamer hätte man das hinbekommen -
würden sie wieder ästhetischer werden.
Deine Texte sind gut. Willi
Hallo Herr Vater!
Super toll wieder hier etwas von Dir zu lesen. Freut mich wirklich.
Das Shirt ist klasse und zählt schon jetzt zu eines meiner Liebsten.
Die Buden sind Wohnmobile und die Besitzer wären wohl nicht amused gewesen wenn ich sie mit dem Vorschlaghammer beackert hätte.
Du hast den Blick aus dem Hotelfenster schlecht
gemacht – sehe keinen Grund dafür…
War doch super
Naja, ich habe heran gezoomt so das man das Fußballstadion und das Freibad nicht sieht.
Ich sehe, Du hast den fotografischen
“Weitblick” …
interessant wäre noch eine Aufnahme
von der “Bahnhofshalle”, sprich Essraum…
Das hab ich mir geschenkt. So etwas muss man nicht haben.
Hach, mir gefällt es unglaublich gut, ÜBER dem Bunny zu stehen…
Mensch, ich glaube, ich muß auch mal nach Teneriffa.Sieht echt gut aus.
Wußtest du, dass Porsche oft da ist, weil die dort häufig Film- und Fotoshootings machen?
Meine Lieblingsfotos sind: 14, 15 und 21
Mal wieder geniale Fotos, die Felsen sehen echt überwältigend aus, am besten gefällt mir das Foto mit dem nebel und den Steinen zum Schluß hin!
Gibt es da keine Parkhäuser?
Hatte gestern auch lustuig viel Wein … aber mehr griechischer Geschmackrichtung. :)
Hehe, das ist kein Nebel. Das ist die Brandung vom Atlantik als Langzeitaufnahme. Dadurch sieht es aus wie Nebel.
Bin eigentlich kein Weintrinker, aber auch kein Biertrinker. Bin der typische Apfelschorle-Typ und natürlich…